Mobilität in Heidelberg: Meine 4. Dialogveranstaltung

Das Thema „Mobilität“ treibt viele Menschen in Heidelberg von Jung bis Alt um. Gut 60 von ihnen waren gestern Abend bei meiner Dialogveranstaltung im Dezernat 16. Gemeinsam haben wir uns darüber ausgetauscht, wie die Verkehrspolitik in Heidelberg zu einem Zugewinn an Lebensqualität und zu mehr Klimaschutz beitragen kann.

Herzlichen Dank für eure Ideen und Rückmeldungen – sie haben gezeigt: wir brauchen eine neue Dynamik in der Heidelberger Mobilitätspolitik!

Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung, mehr folgt in den nächsten Tagen.

2 Kommentare. Leave new

  • Holger Heimann
    16. Juli 2022 14:08

    Liebe Theresia,
    In meinem Umfeld wird bei der OB-Wahl auch von Grünwählern der Bundestagswahl abgewunken.
    Würzner gilt bei den Gebühren fürs Anwohnerparken als das kleinere Übel.
    Heute finde ich im RNZ-Artikel über Deine Veranstaltung zur Mobilitätswende dazu keine Aussage, aber mit „Radentscheid „ und Co die entsprechende Lobby dafür. Frau Caroli meint, 2/3 der Autos müssten weg und Herr Egger assistiert mit der Mahnung vor dem Ausbau der Infrastruktur fürs Automobil.
    Soweit nichts Neues über Ideen zur Mobilitätswende bei den Grünen in der RNZ.
    Wie Verkehrswende und Klimaschutz verhakt werden können, wird wohl diskutiert worden sein, als der RNZ-Redakteur gerade kurz unaufmerksam war.
    Ein klimaneutrales Stromnetz steht und fällt mit den Speicherkapazitäten für wind- und sonnenarme Zeiten. Eine CO2-Reduzierung im automobilen Verkehr hängt an der Umstellung vom Verbrenner zum E-mobil. Mit der Bereitstellung von Ladekapazitäten für E-Fahrzeuge (die ja auch überwiegend Stehzeuge sind) entsteht neben der Lademöglichkeit vor allem jener multiple Speicher durch viele Elektrofahrzeuge, den es für das klimaneutrale Sromnetz der Zukunft braucht. Hier ergeben sich komunalpolitische Handlungsaufträge (Steckdose und Parkplatz an den Straßenlaternen fürs E-mobil) , die auch für jene Wähler von Belang sind, die noch gewonnen werden wollen.

    Und bevor Herr Clever oder Herr Smart damit auf „Walfang“ gehen, noch zwei Punkte zur Mobilität in Heidelberg:
    Auf dem Neckar braust stündlich außer dienstags der Dampfer Liselotte zwischen Marstall, Neckarwiese und Neckarsteg beim neuen Campus über die Wellen des Neckars. Ach, führe er doch viertelstündlich und im Verkehrsverbund.
    Auf der Schiene in die Altstadt, lang, lang ist’s her.
    150m Luftlinie von Bergbahn oder Unibibliothek fährt die S-Bahn durchs Tunnel. Oh Beh, eine Machbarkeitsstudie für Heidelbergs U-Bahnhof Altstadt/Schloss müsste mindestens machbar sein, oder?
    Liebe Grüße
    Holger Heimann

    3
    Antworten
    • Theresia Bauer
      18. Juli 2022 11:55

      Lieber Holger,

      vielen Dank für deine Rückmeldung und deine inhaltlichen Anregungen.

      Hier kannst du ein Video des anfänglichen Impulsvortrags von Theresia Bauer finden und sehen, welche Themen sie selbst angesprochen hat: https://theresia-bauer.de/mobilitaet-in-heidelberg-hier-herrscht-handlungsbedarf/

      Theresia Bauer möchte mehr öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität in der Stadt und für mehr Komfort in der umweltfreundlichen Mobilität gewinnen. Mögliche Maßnahmen dafür sind unter anderem: Quartiersgaragen, Förderung von Carsharing und digitale Verkehrslösungen – bspw. App-gestützte Parkleitsysteme.
      Dankeschön für deinen Hinweis auf die Bedeutung der E-Mobilität. Hier war Heidelberg auch in der Vergangenheit bereits aktiv – bspw. wird im Rahmen des Förderprogramms „Umweltfreundlich mobil“ die Errichtung von privaten und öffentlichen E-Ladesäulen gefördert und die Stadtwerke sind selbst auch engagiert im Bau von E-Ladepunkten. Damit sich die Zahl der E-Autos in diesem Jahrzehnt wie geplant vervielfachen kann, muss auch der Ausbau der Infrastruktur mit noch höherer Intensität vorangetrieben werden.

      Das größte Potential um Klimaschutz und Verkehrswende zu verbinden – und CO2-Emissionen im Verkehrssektor einzusparen – liegt in Heidelberg darin, mehr Pendlerinnen und Pendler dafür zu gewinnen, vom eigenen Auto auf ÖPNV und Rad umzusteigen. Hierfür ist bspw. kurzfristig ein Ausbau von Schnellbuslinien und mittelfristig von Radschnellwegen und neuen Straßenbahnlinien wichtig.

      Viele Grüße,
      Team Theresia Bauer

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