Land fördert Radwege in Heidelberg -Theresia Bauer freut sich über 15 Mio. Euro Landesfördermittel in der Förderrunde 2014

Ein wichtiger Schritt für die Fahrradfreundlichkeit Heidelbergs und für das Fahrradland Baden-Württembergs ist das kürzlich vorgestellte Bauprogramm Radwege von Verkehrsminister Winfried Hermann.

Erfreut zeigte sich Theresia Bauer, dass die Radwegbrücke Gneisenaustraße über die Eisenbahntrasse sowie die  Radverkehrsverbindung Kurfürstenanlage zwischen Römerkreis und Adenauerplatz in die Programmliste für 2014 bis 2018 aufgenommen wurden.


Ein Großteil der Strecken, die die Menschen tagtäglich zurücklegen, sind kürzer als fünf Kilometer und können für viele Menschen in der Regel ohne Probleme mit dem Fahrrad bewältigt werden. „Es gibt keinen einfacheren, gesünderen und günstigeren Weg zum Schutz von Klima und Umwelt, als so oft wie möglich aufs Rad zu steigen. Um den Umweltverbund in Heidelberg mit Fahrrädern, Fußgängern und öffentlichen Verkehrsmitteln weiter auszubauen und mehr Verbindungen zu schaffen, sind neue Radwege unverzichtbar“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Heidelberger Grünen Christoph Rothfuß.

„Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil des Fuß- und des Radverkehrs deutlich zu steigern. Dazu braucht es Anreize und vor allem eine attraktive und sichere Infrastruktur. Mit dem Landesradverkehrsplan, der Initiative Radkultur 2014 und dem vorgestellten umfangreichen Bauprogramm erhalten die umweltfreundlichsten Verkehrsarten den Stellenwert, den sie schon lange verdienen“, kommentiert die Landtagsabgeordnete Theresia Bauer.

Bereits im Jahr zuvor profitierte Heidelberg mit sieben unterstützten Projekten von der Landesförderung. In diesem Jahr wurden über 150 neue Radverkehrsprojekte im Land gefördert und die Fördermittel von 10 Millionen auf 15 Millionen angehoben. Das Land will damit langfristig einen landesweiten Radverkehrsanteil von 20% erreichen.

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