Ist die Welt noch zu retten? Perspektiven für den ökologischen Wandel

Mo, 30.11. um 18 Uhr, Forum am Park, Poststr. 11

Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 treffen sich Vertreter aus 195 Staaten in Paris, um ein Abkommen zum Klimaschutz auszuhandeln. Das Ziel der Verhandlungen ist die Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen Temperaturniveau.

Foto: Olaf Rayermann Fotodesign

Auch internationale Forscher fordern, dass die globale Erwärmung dringend auf maximal zwei Grad Celsius beschränket werden muss – sonst drohen dem Planeten katastrophale Folgen. In vielen Kontinenten sind die Veränderungen schon spürbar, zum Beispiel in Form von häufigeren Hitzewellen und Dürren sowie durch einen langsamen, aber ohne Stopp der Erwärmung unaufhaltsamen Anstieg des Meeresspiegels.

Die klimapolitischen Herausforderungen sind enorm und konkrete Lösungen erforderlich. Doch die Hürden für einen neues, verbindliches Klimaschutzabkommen liegen hoch: Die Staaten-gemeinschaft muss einvernehmlich entscheiden, Mehrheitsbeschlüsse gibt es nicht. Viele Beobachter sagten bereits im Vorfeld des Klimagipfels, dass ein ehrgeiziger Vertrag kaum realisierbar sei.

Aber gibt es einen Plan B für das Klima? Wie könnten Perspektiven für den ökologischen Wandel abseits starker, verbindlicher Klimaabkommen aussehen? Und welchen Beitrag kann die Wissenschaft dabei leisten? Darüber sprechen Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin und Landtagsabgeordnete, und Prof. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH.

Nähere Informationen zu Prof. Schneidwind unde dem Wuppertal-Institut finden Sie unter http://wupperinst.org/home/

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