Inklusive Bildung bekommt langfristige Förderung

Langfristige Landesförderung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung

Theresia Bauer: „Durch die langfristige Förderung des Annelie-Wellensiek-Zentrums stärken wir den Lehrerbildungsstandort Heidelberg und bringen landesweit die Inklusion voran.“

Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erhält eine langfristige Förderung durch das Land Baden-Württemberg. Der Finanzausschuss des Landtags hat in seinen Beratungen zum Staatshaushalt 2022 entschieden, das AW-ZIB mit gut 600.000 Euro pro Jahr strukturell zu finanzieren. Die Heidelberger Landtagsabgeordnete Theresia Bauer ist darüber sehr erfreut: „Ich bin froh, dass für das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung nun Verlässlichkeit geschaffen ist. Durch die langfristige Finanzierungsperspektive wird der Lehrerbildungsstandort Heidelberg und die Inklusion im Land nachhaltig gestärkt.“

Das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung wurde im Herbst 2020 eröffnet. Das Zentrum trägt zu einer landesweiten Sensibilisierung für das Thema Inklusion mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Lehrerbildung bei. Am AW-ZIB sind Menschen, die als kognitiv beeinträchtig gelten, selbst als Bildungsfachkräfte in der Hochschullehre tätig. Die Bildungsfachkräfte haben eine dreijährige Vollzeit-Ausbildung absolviert und sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Theresia Bauer erklärt hierzu: „Am Annelie-Wellensiek-Zentrum wird durch Verschiedenheit voneinander gelernt. Hier forschen, lehren und lernen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Das Zentrum leistet einen wertvollen Beitrag zu neuen Erkenntnissen zum Umgang mit Behinderung in unserer Gesellschaft.“

Im Staatshaushalt 2022 sind außerdem 225.000 Euro zur Förderung des Childhood-House in Heidelberg vorgesehen. Theresia Bauer freut sich über die Förderung des Projektes: „Im Childhood-House erfahren Kinder, die von körperlicher und sexualisierter Gewalt betroffen sind, interdisziplinäre Hilfe von speziell geschulten Expert*innen. Sie können dort in einer kinderfreundlichen Umgebung alle notwendigen Aussagen und Untersuchungen für spätere Ermittlungsverfahren wahrnehmen. Dass dieses wichtige Angebot vom Land mit unterstützt wird, freut mich sehr.“

Die Förderungen stehen unter dem Vorbehalt des formellen Beschlusses durch das Parlament Ende Dezember.

Pressemitteilung von Theresia Bauer MdL vom 17.12.2021

Menü