1 Mio. Euro für innovative Inklusionsprojekte

Theresia Bauer: Förderung von Inklusionsprojekten gutes Signal für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Sozialministerin Katrin Altpeter hat am Freitag (18. September) in Stuttgart 22 Modellprojekte bekannt gegeben, die im Rahmen der Projektförderung „Impulse Inklusion“ vom Land finanziell unterstützt werden. Die Förderung inklusiver Angebote und Projekte ist für die Grün-Rote Landesregierung ein wichtiger Bestandteil, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung kontinuierlich zu verbessern. Mit insgesamt 1 Mio. Euro werden in der aktuellen Fördertranche landesweit Projekte gefördert, die sich besonders den Bereichen Wohnen und Nachbarkeit gewidmet haben.

Dazu sagt die Heidelberger Landtagsabgeordnete Theresia Bauer: „Es ist unser Ziel, dass die Menschen mit Behinderung ganz selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind. Damit wir dieses Ziel erreichen, haben wir in der Landespolitik in vielen Bereichen wichtige Schritte unternommen. Mit der aktuell dritten Fördertranche für Inklusionsprojekte setzen wir diese Politik fort.“

Das Sozialministerium hat auch zwei Projekte aus Heidelberg ausgewählt, die eine Fördersumme von rund 59.000 Euro erhalten. Das Projekt „anders?-engagiert!“ des Paritätischen Verbands Heidelberg erhält davon 34.350 Euro. Das zweite Projekt „MitSpieler“, das in Mannheim gemeinsam mit der Theaterwerkstatt Heidelberg aufgebaut und betrieben wird, erhält Fördermittel in Höhe von 24.399 Euro.

„Die Auswahl der beiden Inklusionsprojekte zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Inklusion mit innovativen Ideen und Engagement anzugehen“, so Theresia Bauer abschließend.

Projektbeschreibungen

Projekt „anders?-engagiert!“: Menschen mit Behinderung werden mit der Idee des freiwilligen bürgerlichen Engagements vertraut gemacht, Vereine und Nachbarschaften sollen für das Thema Inklusion gewonnen werden.

Projekt „MitSpieler“: In einem neu geschaffenen Wohnquartier in Mannheim, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben, wird das Projekt angeboten. Im gemeinsamen Theaterspiel sollen sich die Nachbarn besser kennen lernen und ihren Wünschen und Ideen Raum geben.

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