Wie weiter mit dem Campus INF? – Planung des Nicht-Planbaren

Wie weiter mit dem Campus INF? – Planung des Nicht-Planbaren am Do., 16.07., 20 Uhr, DAI, Sofienstr. 12

Der Campus des Neuenheimer Felds ist ein einzigartiger Forschungs- und Wissenschaftsstandort, der weltweit seinesgleichen sucht. Zahlreiche Forschungseinrichtungen, Kliniken und Universitätsinstitute begegnen sich hier auf kleinem Raum und ermöglichen so Dialog und Austausch untereinander. Der Campus des Neuenheimer Feldes ist deshalb eine der Innovationsmotoren Baden-Württembergs und von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Heidelberg und die Region.

Die Entwicklung des Campus ist jedoch nicht fertig. Die Interessen der angrenzenden Stadtteile und die Ziele der Stadtentwicklung sind nicht immer leicht in Übereinstimmung zu bringen mit den Anforderungen der Wissenschaft. Es gibt Wachstumswünsche von einigen der ansässigen Einrichtungen und über die Verkehrserschließung wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert – sowohl bei der Straßenbahn als auch Auto und Fahrrad.

Wie kann weitere Entwicklung wissenschafts- und stadtverträglich gestaltet werden? Kann eine sogenannte „Masterplanung“ weiterhelfen?

Mit Prof. Ernst Hubeli, Architekt und Stadtplaner aus Zürich, möchte Theresia Bauer, Heidelberger Landtagsabgeordnete und Wissenschaftsministerin, am Do., 16.07., 20 Uhr im DAI, Sofienstr. 12, über die zukünftige stadtplanerischen Entwicklungen im Neuenheimer Feld sprechen. Herr Prof. Hubeli ist zudem wissenschaftliches Mitglied im IBA-Kuratorium der Stadt Heidelberg.

Prof. Hubeli möchte eine Stadtplanung mit mehr Beteiligung ermöglichen. „Die Stadtplanung kann nicht mehr einfach festlegen, da wird gewohnt, dort gearbeitet und dort muss man sich erholen“, so Prof. Hubeli. Ein neues Konzept der Stadtplanung sei für ihn notwendig – weg von der Planung von Endzuständen – damit flexibel auf neue Bedürfnisse und Änderungen im Nutzungsverhalten reagiert werden kann.

Im Zentrum steht für ihn die Frage, wie man Planungsprozesse so offen gestalten kann, dass dynamische Entwicklungen und neue Herausforderungen mit einbezogen werden können.

Eingeladen werden Heidelberger Entscheider und Verantwortliche für den Campus und die Stadt, um die Debatte mit Beiträgen zu kommentieren.

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