Innovatives Wirtschaften wählen

Ob Health & Life Science, Startup-Szene oder Kreativwirtschaft – Heidelberg sprüht vor Ideen und viele große und kleine Unternehmen prägen unsere Stadt mit. Damit sie ein optimales Umfeld erhalten, brauchen wir eine unbürokratische Verwaltung, die ermöglicht und unterstützt. Und wir brauchen spannende Orte für Kommunikation und Vernetzung auch mit der Wissenschaft. Auch das Handwerk und der inhabergeführte Einzelhandel sind wichtige Säulen unseres Wirtschaftslebens – individuelle Geschäfte und Gastronomie prägen den Charakter unserer Stadt und müssen gestärkt werden, um sich gerade in der Altstadt gegen überregionale Ketten und Massenbetrieb zu behaupten.

Innovative Wirtschaft – Wertschöpfung für morgen an der Schnittstelle zur Wissenschaft:

Wichtige Zukunftsmotoren der Heidelberg Wirtschaft sind die innovative Wissenschaftslandschaft in der Stadt und Unternehmen, die in ihrem Umfeld entstehen. Unternehmen aus Zukunftsbranchen, insbesondere Gesundheit und Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma, Digitalisierung, KI und neue Materialien, bereichern den Innovationsstandort und profitieren von der besonderen Nähe zur Wissenschaft, die Heidelberg bietet. Um gezielt Unternehmen aus diesen Bereichen für Heidelberg zu gewinnen und bestmöglich dabei zu unterstützen, hier ihren Standort aufzubauen, werde ich eine kommunale Ansiedlungsagentur ins Leben rufen.

Beste Bedingungen für Startups und Kreativwirtschaft:

Ob im Dezernat 16 oder dem Gründerinstitut der SRH – schon jetzt werden viele kluge Geschäftsideen in Heidelberg in die Tat umgesetzt. Dennoch gilt es die Gründerkultur weiter zu stärken und im Zusammenspiel mit den Hochschulen vor Ort das Thema Gründung mehr in den Fokus zu rücken. Im Zusammenspiel mit der Stadt sind vor allem schnelle und unkomplizierte Antworten gefragt – gute Ideen dürfen nicht an bürokratischen Hürden scheitern. Damit das gelingt, brauchen Mitarbeiter*innen in der Verwaltung Mut für pragmatische Lösungen. Dafür will ich den Mitarbeiter*innen in der Verwaltung den Rücken stärken und so eine Ermöglichungskultur in Heidelberg schaffen. Nicht zuletzt spielt – wie in vielen anderen Bereichen in Heidelberg auch – das Thema Räume eine zentrale Rolle. Ich werde daher ein integriertes Zentrumskonzept für die Kreativwirtschaft entwickeln, Startups gezielt bei der Vergabe von Gewerbeflächen berücksichtigen und endlich dem Dezernat 16 eine langfristige Perspektive geben.

Tourismus, der passt – mehr Übernachtungen, längere Aufenthalte und mehr Genießen:

Tourismus in Heidelberg ist stark geprägt vom Massen- und Tagestourismus: anfahren mit Neckarschiff oder Bus, wenige Stunden Aufenthalt, dann Weiterfahrt zum nächsten Ziel. Das sorgt zwar für viel Betrieb auf den Haupttouristenwegen – aber Einzelhandel, Gastronomie und Hotels profitieren davon kaum. Und Heidelberg hat so viel mehr zu bieten! Ich setze daher auf Qualität statt Masse im Heidelberger Tourismus. Längere Aufenthalte und mehr Genießen: Das ist nachhaltiger, passt zu Heidelberg und die kleinen Läden und Gastronomie abseits der Haupttouristenwege, die Hotels, die Kultureinrichtung und die Natur gewinnen.

Förderung des inhabergeführten Einzelhandels:

Die Innenstadt und die Kerne der Stadtteile brauchen für ihre Geschäfte und den Einzelhandel nach Corona aktive Unterstützung, damit besondere Ideen und innovative Konzepte eine Chance haben. Die Stadt unterstützt als Zwischenmieterin, koordiniert neue Logistikmodelle und gibt mehr Spielräume für Sichtbarkeit und Werbung. In der Altstadt muss den Nebengassen und Verbindungswege abseits der Hauptstraße mehr Aufmerksamkeit zukommen. Die großartige Entwicklung der Märzgasse in den letzten Jahren zeigt, wie es gehen: qualitativ hochwertige Gastronomie und Einzelhandel und hohe Aufenthaltsqualität schaffen ein Flair, das man immer wieder genießen möchte. Zusammen mit den Gewerbetreibenden in der Altstadt will ich dafür sorgen, dass mehr solche Orte abseits der Hauptstraße entstehen!

Das Handwerk als wichtigen Partner im Klimaschutz stärken:

Die neue Heizungsanlage im Keller, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, die energiesparende Dämmung der Wände – all das wird nur mit vielen gut ausgebildeten Fachkräften Wirklichkeit. Deshalb möchte ich eine Klimapersonaloffensive gemeinsam mit dem Handwerk starten: Berufsorientierung an Schulen ausbauen, Ausbildungshaus für klimaschützende Handwerksberufe, mehr Gewerbeflächen für das Handwerk.

Digitale Infrastruktur – die Basis für erfolgreiches Wirtschaften:

Heidelberg hat Nachholbedarf bei der Anbindung ans schnelle Internet – dieses ist aber unerlässlich, damit Unternehmen gut arbeiten können. Ich werde mich dafür einsetzen, dass mehr Teile der Stadt zügig und verlässlich ans schnelle Internet angeschlossen werden.

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Jeden Tag eine neue Idee für Heidelberg!

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