Verlässliches, bezahlbares und gesundes Essen in Schulen und Kita

Idee #15 Gesunde Ernährung ist eine Gerechtigkeitsfrage. Ich werde dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche an allen Schulen und Kitas in Heidelberg eine gesunde, warme Mahlzeit bekommen können. Leider gelingt es bisher noch nicht, das an allen weiterführenden Schulen verlässlich anzubieten – und an Kitas sind die Preise für das Mittagessen teilweise so hoch, das es für Familien mit geringerem Einkommen nicht leicht zu stemmen ist. Das kann so nicht bleiben!

Dabei ist es vordringliche Aufgabe der Stadt, die grundlegende Infrastruktur für ein Schulessen anzubieten: also Küchen, die in gutem Zustand sind und Mensen, in denen für alle genug Platz ist. In den letzten Jahren war außerdem die Qualität des Schul- und Kitaessens immer wieder ein Thema, das für große Debatten gesorgt hat. Dabei geht es einerseits darum, etwas anzubieten, das den Kindern schmeckt. Aber darüber hinaus ist mein Ziel, perspektivisch zu gewährleisten, dass das angebotene Essen gesund ist, möglichst regional erzeugt wird und – soweit realisierbar – auch Bio-Qualität hat.

Ein Netzwerk nach dem Vorbild der Biomodellregionen (z.B. in Freiburg) zwischen regionalen Erzeugern, Vermarktern und den abnehmenden Bildungseinrichtungen aufzubauen, ist daher ein wichtiger Bestandteil des Masterplans „Gesundes Heidelberg 2030“, den ich auf den Weg bringen werde. Dabei ist klar: Bio für alle, dabei preiswert und regional erzeugt – das wird nicht sofort gehen, sondern stellt das langfristige Ziel dar. Darauf möchte ich Schritt für Schritt hinarbeiten: 1. Verlässlichkeit und Bezahlbarkeit des Angebots sicherstellen 2. Schwerpunkt auf gesunde, regional erzeugte Lebensmittel 3. Bio-Qualität, wo immer das möglich ist.

30 Ideen für 2030
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