Dialog #03: Freiräume in Heidelberg

Freiräume in Heidelberg: jung – kreativ – selbstorganisiert.

So soll in Heidelberg künftig für kreative Freiräume gesorgt werden:

Zu einer für junge Menschen, kreative Impulsgeber und Young Professionals in Wissenschaft und Unternehmen gleichermaßen attraktiven Stadt gehören Freiräume für innovative Kultur, vielfältige Partyformate, lebendige öffentliche Räume und experimentelle Orte des kreativen Ausprobierens. In einer Stadt mit so hohem Flächendruck wie Heidelberg entstehen solche Orte nicht von allein – sie müssen aktiv geschaffen und inhaltlich kuratiert werden. Konkret will ich auf dem Airfield ein Kreativquartier mit Platz für spannende (sub-)kulturelle Projekte, Freizeitgestaltung und Gastronomie schaffen.

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Deshalb ist das Thema so wichtig:

Heidelberg ist die jüngste Stadt Deutschlands. So viele Menschen aus aller Welt kommen hierher zum Studieren oder zum Arbeiten in der Wissenschaft. Damit sie hierbleiben, muss die Stadt mehr bieten als Neckarwiese und Altstadt, die als Feier-Orte schon lange überlastet sind. Auch Startups aus den kreativen Branchen weisen darauf hin, dass neben dem Wohnen die Frage des kulturellen Angebots in einer Stadt der wichtigste Standortfaktor ist. Es geht also um mehr Lebensqualität in unserer Stadt – und darum, Menschen mit spannenden und innovativen Ideen nicht an andere Städte zu verlieren!

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Hier besteht Handlungsbedarf:

  • Ausbau der Clubförderung mit Schwerpunkt auf Stärkung von Konzepten, die Selbstorganisation, subkulturelle Szenen und Angebote von jungen Menschen für junge Menschen stärken
  • Niedrigschwellige Öffnung bestehender Räume für Partys und Event
  • Unterstützung bestehender Initiativen wie Feierbad und Youth Think Tank
  • Entwicklungskonzept zur dauerhaften Sicherung des Dezernat 16 inklusive Machbarkeitsstudie für dessen Sanierung
  • ganzheitliches Zentrumskonzept, das Verhältnis Stallungen / Dezernat 16 klärt und Perspektiven für weitere Orte eröffnet
  • Verzahnung Kreativwirtschaftszentren mit subkultureller und Freizeit-Nutzung
  • Zwischennutzungen, die neue Orte mit Fokus Subkultur, Freizeit, Experimentierräume erschließen
  • Ambitionierte Gestaltung öffentlicher Räume mit dem Ziel, Aufenthaltsqualität zu maximieren: durch Sitzgelegenheiten; Schatten; viel Grün; Möglichkeit, sich konsumfrei und unkommerziell aufzuhalten
  • Kreativquartier Airfield, entwickelt in enger Abstimmung mit den angrenzenden Stadtteilen und eingebettet in den Landwirtschaftspark, z.B. mit:
    1. Containern für kreative Projekte auf dem Platz vor den Hangars
    2. Skatepark
    3. Party-Location in einer der leerstehenden Hallen (natürlich bestmöglich schallgedämmt!),
    4. unterschiedlichsten Projekte vom Repair Café bis zum Urban Gardening (im Zusammenspiel mit dem Landwirtschaftspark), von Künstlerwerkstätten bis zum Makerspace,
  • Vernetzung von Kreativorten, insbesondere in Form der Gestaltung einer Kreativachse vom Römerbad (Neckarort) über das Airfield bis zum Süden von PHV (Metropolink, Commissary)
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Jetzt sind Sie dran: Was sollte für mehr Kreativität und Freiräume in Heidelberg verändert werden?

Mehr zum Thema: Was sagen andere dazu?

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